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Wohnen im Grünen – nur ein Trend?

Seit etwa 30 Jahren wachsen deutsche Städte. Gerade die Metropolregionen um die Großstädte Berlin, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart haben Tausende in ihren Bann gezogen. Es ist „hip“, in der Stadt zu wohnen und jederzeit Zugang zu Bars, Restaurants, Kultureinrichtungen oder ärztlicher Versorgung zu haben. Die Folge – der Wohnraum in den Städten wird knapp und teuer, immer mehr Freiflächen werden überbaut und die räumliche Enge in den Städten nimmt zu.

Schon seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass Häuser und Eigentumswohnungen, die „Grünflächen“ aufweisen können, immer begehrter werden. Terrassen, Balkone, Gärten – sie sind oft das entscheidende Kriterium, warum sich Menschen gerade für diese Immobilie entscheiden. Die Möglichkeit, im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon die Natur zu genießen, begeistert nicht allein wegen des Wohnkomforts. Auch die Seele braucht Grün, braucht Natur, um bei den ständig steigenden Anforderungen im Berufsleben auch einmal „baumeln“ zu können.

Die Corona-Pandemie mit ihren Lockdown-Zeiten tut nun ein Übriges. Ganz abgesehen davon, dass die Immobilienpreise in den Städten ins Unermessliche zu wachsen scheinen, wird auch wegen der räumlichen Weite und Freiheit das Leben am Stadtrand oder in eher ländlichen Gegenden immer attraktiver. Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt – ebenfalls durch die Pandemie verstärkt und beschleunigt – zeigt, dass für sehr viele das Arbeiten im Homeoffice durchaus möglich und quasi zur „neuen Normalität“ geworden ist. Immobilien, die neben den üblichen Räumen auch noch ein separates Arbeitszimmer aufweisen, sind derzeit besonders begehrt.

Die sog. Suburbanisierung, also das vermehrte Wegziehen von Menschen aus den Großstädten ins Umland, hat (lt. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung) eine neue Dimension angenommen. Bereits vor der Pandemie machte sich dieser Trend bemerkbar, nun ist er deutlich stärker geworden.

Die „ideale“ Immobilie

  • liegt also am grünen Stadtrand (oder doch relativ stadtnah),
  • besitzt einen kleinen Garten (denn dessen Pflege beansprucht Zeit),
  • weist einen separaten Homeoffice-Bereich auf,
  • liegt in einer Gemeinde mit guter Infrastruktur (schnellem Internet, Schule/Kindergarten,…).

Man kann sich nun leicht vorstellen, dass solche Immobilien auch auf dem Land immer teurer werden. Die Nachfrage zeigt, dass noch sehr viel Bedarf besteht. Und so beginnen viele Gemeinden, Bauland auszuweisen und sowohl Bauträgern als auch privaten Bauherr*innen die Möglichkeit zu geben, grünen Wohnraum neu zu schaffen.

Wir als spezialisiertes Immobilienunternehmen helfen Ihnen gerne dabei, die für Sie passende Immobilie zu finden, denn eines ist klar: Wohnen im Grünen ist KEIN schnelllebiger Trend – Wohnen im Grünen hat sich etabliert … weil uns diese Wohnqualität etwas wert ist!

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